Mittwoch, 15. Februar 2012

Hue - 08.-10.02.12

Die vier Stunden im Zug entlang der Küste und über den Wolkenpass hat uns beiden sehr gut gefallen. Weniger gefällt uns dann das Wetter in Hue. Regnerisch und kühl präsentierte sich uns die letzte Königsstadt Vietnams. Da ist es auch nicht weiter tragisch, dass die Kamera im entscheidenden Moment, nämlich beim Eintritt in die heiligen Gemäuer, den Geist aufgibt. Ist nur der Akku der leer ist. Das Beste an unserem Aufenthalt ist unbestritten die Rollortour mit Uy bzw. seinen Geschwistern, welche Touren aller Art in und um Hue anbieten (www.lefamilyriders.com). Wir sehen so zwei Königsgräber, einsame Pagoden auf dem Land und einen amerikanischen Bunker hoch über dem Huong Giang Fluss. Thank you family riders for a lovely day, here some pictures and of course the video of the narrow bridge:-).
Langsam wirds immer kälter je weiter wir Richtung Norden kommen. Zum Glück gehts bald weiter ins warme New Zealand. Zuerst aber noch der hoffentlich krönende Abschluss mit Hanoi und einem sicherlich feucht-fröhlichen Hong Kong Wochenende bei Toby und Kathy.

Wassergraben um die Königsstadt
Ali als Möchtegernguide

Eingang zur Königsstadt (und letztes Foto von diesem Tag..)










nächster Tag: family rider tour mit Einführung ins Leben einer Reisbäuerin
Gerätschaft zur Reisverarbeitung



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Königsgrab Lang Khai Dinh




hier soll er also liegen..
Königsgrab Lang Minh Mang (gleicht eher einem Landsitz)

Postkartenfotosession




der besagte Bunker

Pagode und Ausbildungszentrum für budd. Mönche


vietnamesisches Boules

das Auto aus dem weltbekannten Bild...
des brennenden Mönches in den siebziger Jahren (oder einfach das Cover von Rage Against The Machine..)

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die family riders
Strassenküche in Hue

Hoi An - 05.-07.02.12

Wir kommen erst spät an in der historisch wichtigen Handelsstadt Hoi An an und sind erschlagen von den vielen Menschen und dem dichten Rollerverkehr. Schnell merken wir, dass wohl was besonders los ist, denn sonst ist Hoi An eher ruhig und beschaulich. Es ist Vollmondnacht und da gehen in Hoi An ab 18 Uhr die Strassenlampen aus und die Stadt versinkt im bunten Schein von Laternen. Ganz "geflasht" lassen wir uns auf das bunte Treiben ein, was gar nicht so einfach ist.
Der nächste Morgen zeigt Hoi An dann so, wie es der Reiseführer voraussagt: eine wunderschöne, ruhige Altstadt von historischen "Bauensemblen" mit vietnamesischen, chinesischen und japanischen Einflüssen. Zurecht ist dieser Ort seit 1999 UNESCO-Welterbe. Auch bekannt ist der Ort aufgrund von vielen Schneidereien, die über Nacht Kleider aller Art nach Mass anfertigen. Zudem ist es mit dem Roller ein Katzensprung ans Meer, wobei die schönen Strände hier (noch) ziemlich leer sind. Wir hätten es hier gut noch ein paar Tage länger ausgehalten, hätte die Zeit gereicht und wären wir nicht von fiesen Bettwanzen belästigt worden.
Mit dem Zug ging es von Hoi An aus weiter nach Hue, diesmal mit dem Zug über den Wolkenpass.

Vollmondfest




















moderne Traditionen:-)

typischer Innenhof




Im Tempel

beim Buddha Anstehen zur Jahrevoraussage (einmal im Jahr, Voraussage durch das Auswählen eines Holzstäbchens)

streetfood

die runden "Schalen" sind Fischerboote
Cua Dai Beach bei Hoi An

sundowner mit Ananassmoothie
Bahnhof Danang

da ist er: der langsamste Zug der Welt


geschlängle über den Wolkenpass


ja hei: so langsam!





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